Blogcast: Dear Diary...

Dear Diary…

Dear Diary BlogCast – Episode 1

Liebes Tagebuch:… hmmmm, entgegen der Meinung des breiten Publikums, starte ich meine Tagebucheinträge gar nicht so. Wenn ich Tagebuch schreibe, dann schreib’ ich mal drauf los, lass meine Gedanken flieĂźen.

Für mich gibt es beim Tagebuch schreiben nämlich keine Regeln, kein HOW TO oder Geheimrezept.

Für mich bedeutet Tagebuch schreiben das Reflektieren über meinen Tag, meine Emotionen, über das was vergangen ist, meine Gedanken. Wenn ich über meinen Tag schreibe, bin ich in einem Moment der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Denn manchmal passiert an einem Tag so viel, und man hatte gar nicht immer die Gelegenheit, es zu verarbeiten. Aber durch das Tagebuch kann ich die vielen Impressionen einfach Mal rauszulassen. Es gehört zu meiner Routine.

Gleichzeitig stellt das Tagebuch fĂĽr mich einen Weg dar, um meine Ziele, WĂĽnsche und Ideen niederzuschreiben und zu visualisieren. Das macht diese einfach greifbarer.

Was mich auf diesem Weg inspiriert ist, dass ich das Geschriebene immer wieder durchlesen kann und dass keiner mir es nehmen kann, auch in 20 Jahren nicht. Diese Worte, das sind meine Worte und diese können mich immer wieder an den Tag erinnern, den ich vielleicht sonst nicht mehr so in Erinnerung hätte, oder an Ideen, die ich vielleicht schon verworfen habe, aber dadurch wieder aufgreifen kann. Und das finde ich schön und wertvoll. Außerdem zeigen mir vergangene Tagebucheinträge, wie weit ich gekommen bin! Das ist so ein „Proud of Myself“- Moment. Denn oft merkt man gar nicht so richtig, was man alles schon überwunden und gemeistert hat.

Schreiben gibt mir Freiheit – denn ich kann frei über meine Worte entscheiden. Es ist für mich eine Art selbstgeschaffener Safer Space, in dem ich mich frei entfalten kann. Wie gesagt – hier gibt es kein richtig oder falsch. In einer leistungsorientierten Gesellschaft ist es für mich schön, einfach Mal drauflos zu schreiben. Manchmal ist es ein langer Absatz, manchmal nur einige Stichworte, die den Tag beschreiben. Oft geht es auch darum, was ich mir für die Zukunft wünsche, und wie ich diese Ziele erreichen möchte.

Wie schon gesagt – beim Tagebuchschreiben gibt es keine Limitationen.

Apropos Limitationen – während ich das gerade aufnehme, fällt mir auf, dass auch das gesprochene Wort ebenfalls wie ein Tagebuch ist. Es muss ja kein physisches Buch sein. Es könnten ja sogar Fotos sein. Vielmehr ist es diese Möglichkeit, den Tag, GefĂĽhle und Gedanken festzuhalten.

Da wir gerade dabei sind möchte ich dir die Frage stellen: Wie war eigentlich dein Tag?

Falls du gerne Tagebuch schreiben möchtest, dir aber der Ansatz fehlt, gibt es nämlich einige Leitfragen, die du nutzen kannst. Ich denke, mit der Zeit wirst du deinen eigenen „Flow“ finden, aber ich gebe dir gerne einige Fragen mit auf den Weg:

Was ist heute Gutes passiert?

Was ist heute nicht so gut gelaufen?

WofĂĽr bin ich heute dankbar?

Wer oder was hat mich heute inspiriert?

Was kann ich morgen besser machen?

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