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PANTA e. V. presents BlackArtVernissage

Das erste Projekt vom neu gegründeten Verein Panta e.V widmet sich rund um Schwarze Kunst und versucht, mit seinen Formaten der Kunst eine Plattform zu bieten und für eine ausgewählte Zielgruppe Elemente zum Schutz und zur Förderung für diesen Sektor anzubieten.

Für KünstlerInnen der Gegenwart gibt es sehr viel zu bemängeln. Die Kunst im Allgemeinen spielt im modernen Zeitalter, neben schnelllebigen Social Media Plattformen und einer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne, eine kleinere Rolle. Der Wert für die Ästhetik der musischen und kreativen Menschen mit ihren Werken leidet unter dem Informationsüberfluss und der einfachen Zugänglichkeit, die aktuell herrscht. 

Plattform für Interaktion zwischen alten und neuen Bekannten

Das Team von Panta e.V. bietet mit diesem Auftaktprojekt zur bildenden Kunst eine Veranstaltungsreihe, die von den Inhalten genau gegen den Verfall der Kunst wirken soll.
Nach einer längeren Vorbereitungszeit steht nun das von Engagement Global geförderte Projekt – und wurde mit seiner Eröffnung im Loftstudio 14c ausgiebig zelebriert. “Die etwas andere Vernissage”, so kann man die BlackArtVernissage, den erster Teil der Veranstaltungsreihe nennen. Begonnen wurde das Event mit einer Begrüßung und einer allgemeinen Einleitung in den Abend. Das Team stellte sich vor, der Vorstand um Coker Gramlich und Raymond Koch erläuterte dem Publikum den Sinn und Zweck der invite-only Veranstaltung. Für diesen Abend wurden gezielt bekannte Initiative, Organisationen, Vereine und Menschen mit einem gemeinnützigen Engagement eingeladen, sodass sich die Gäste in einem entspannten Setting kennenlernen und austauschen konnten.

Vorstellung von neuen Ikonen

Anschließend gab die Moderatorin für den Abend Irma Bih den geladenen Keynote Speakern die Möglichkeit den Raum über den Zusammenhang der Kunst mit afrikanischen Gesellschaftsthemen zu unterrichten. Nachdem beiden Speaker, Nkrumah Mbouguen und Gael Jonathan Lie Apeumeu zusätzlich von Irma über Ihre Ansichten und Meinungen befragt wurden, gab es für alle erstmal die Zeit sich in einem Rundgang die Ausstellung anzuschauen. Die ausgestellten Bilder europäischer KünstlerInnen dienten als Indikator wie Schwarze Menschen auf diesem Kontinent (auch) dargestellt wurden. Im Fokus stand dabei der österreichische Künstler Ludwig Deutsch, der adligen und hochrangigen Schwarzen Menschen im Realismus/Orientalismus mit seinen Kunstwerken in eine zentrale Rolle gesetzt hat. Nach dem freien Teil ging es mit den Künstlervorstellungen in den nächsten Programmpunkt und ebenfalls in die Neuzeit.
Shila E. Kipling Lutumba und Vivian Williams haben den Gästen mit Ihren wundervollen Kunstwerken einen Einblick in Ihren Ansichten gegeben. Die autodidaktische Künstlerin Shila stellt mit Werken Ihrer „Gekritzle Series“ und Werken Ihrer Ausstellung „The Miseducation of Melanin“ Ihren Drive zur Präsentation der Schönheit Schwarzer Menschen vor. Mit der Vorstellung ihrer digitalen Illustrationen gab die Künstlerin Vivian einen schönen Appell zur Wertschätzung der Kunst, in die sie ihre Identität fließen lässt.

Vivian Williams
Vivian Williams

Musikalisches Ende der ersten Veranstaltung

Die erste Veranstaltung kann als voller Erfolg gewertet werden. Der Abend wurde musikalisch von DJ Bokoman begleitet, und so wurde abschließend auf die besten Beats getanzt. Das war erst der Anfang, denn es folgen zwei weitere Veranstaltungen, welche die aufgegriffenen Themen rund um Black Art vertiefen und erweitern. Bleibt gespannt!

Ein Teil der neuen Überzeugung für Veränderung

Panta e. V. engagiert sich für allgemein nützliche Zwecke innerhalb der afrikanischen Diaspora in Deutschland. In Anlehnung an den schwarzen Panther (mit Assoziation zur  Comic-Figur) und der Black Panther Party, steht der Name als Akronym für die Begriff-Zusammensetzung: Pan African  Network Transcontinental Association. Diese Begriffe sollen die Zielrichtung der  Vereinsbemühungen einrahmen.

Sämtlich Anstrengungen zielen darauf ab, Menschen, Initiativen und Aktivitäten zu  vereinigen, um Plattformen zum Empowerment für Schwarze Interessen anzubieten und relevante soziokulturelle Themen für die Belange des globalen Südens im öffentlichen  Diskurs zu adressieren. Der Verein fördert eine Zusammenkunft verschiedener Menschen auf Augenhöhe.

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