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3. Diasporakonferenz – Diskussion, Erkenntnisse, Austausch und Innovation an einem erfolgreichen Wochenende im Dortmunder U!

I m Dortmunder U – Zentrum für Kultur und Kreativität in Dormettingen fand am Wochenende vom 3. bis 5. September 2021 die 3. Auflage der Diasporakonferenz statt. Der Vorstandsvorsitzende Armel Djine durfte sich vergangene Woche über die 3-tätige Veranstaltung auf viele BesucherInnen freuen. Das Wahrzeichen der Stadt, das Dortmunder U, steht im Mittelpunkt für Kunst und Kultur und bot in diesem Jahr erstmalig der vom Verein der Kamerunischer Ingenieure und Informatiker (VKII) organisierten Konferenz seine Räumlichkeiten als Schauplatz. Der VKII konnte sich nach dem Pandemie Jahr 2020 mit einem vollen Programm bestückt mit hochrangigen Vertretern zurückmelden. Im Zeichen der Gemeinnützigkeit traf sich ein internationales Publikum über den Dächern der Stadt zum Austausch der afrikanischen Diaspora zu entwicklungspolitischen Vorhaben mit und für den Heimatkontinent. Abgerundet mit unterhaltsamer Musik, themenbasierten Live-Darbietungen und einem köstlichen Catering, versprach die Konferenz schon im Voraus ein voller Erfolg zu werden.

There is no „I“ in Team        

Armel Djine – ein Name, den sich viele Menschen merken müssen. Herr Djine ist mittlerweile weit über die Landesgrenzen von NRW in den Mittelpunkt der Vereins- und Politikarbeit geraten. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins Kamerunischer Ingenieure und Informatiker ist nach einer längeren erfolgreichen Karriere in der Gemeinnützigkeit mittlerweile sogar als Dortmunder Ratsmitglied für die Grüne Fraktion in der Politik angekommen. Und dennoch bleibt seine Arbeit immer dem gemeinnützigen Gedanken gewidmet. Zusammen mit einem starken heterogenen Netz aus Partnern, Mitgliedern, Bekannten und Freunden bildet er auch in diesem Jahr ein gut gestücktes Programm. Dieses Jahr wurde das Thema der Nachhaltigen Entwicklungspolitischen Ziele für den globalen Süden beleuchtet, mit dem Ziel Synergien, Chancen und Ziele zu formulieren, um weitere Fortschritte für ein soziokulturelles Miteinander zu machen.

Teilnehmende der 3. Diasporakonferenz im Dortmunder U

Die Mischung macht’s

Die sogenannten SDG’s standen also im Mittelpunkt des Wochenendes. Hochrangige Gäste wie Stadtdirektor Jörg Stüdemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung Dr. Alfred Buße und Dr. Pierette Herzberger-Fofana als Mitglied des Europäischen Parlaments leiteten das Wochenende am Freitagabend ein. Der Brauturm in der 7. Etage des Dortmunder U war gut besucht aus jung und alt Interessierten und Engagierten. Zudem gab es in diesem Jahr mit einer Webapp für die Veranstaltung die Möglichkeit, sich zur Veranstaltung über einen Livestream quasi von zu Hause aus einzuwählen. Auch hier gab es mit ca. 200 Onlineteilnehmern ein reges Interesse.

Der Samstag galt als Hauptveranstaltungstag, an dem die Gruß- und Einleitungsworte vom Vortag aufgearbeitet werden sollten. In Workshops wurden zu den Themen Entwicklungspolitische Arbeit, Zusammenarbeit zwischen Globalen Norden und Süden, lokale Finanzierungsmodelle für gemeinnützige Projekte und einem Diskurs zwischen der Diaspora untereinander, Inhalte ausgearbeitet. Um dem Publikum weitere Einblicke zu geben, wurden anschließend anhand von Best Practice-Beispielen Projekte vorgestellt, die lokal und international durchgeführt wurden. Aus Deutschland wurde unter anderem das Projekt “I will Rise” von Nando Nkrumah und aus Ghana das Projekt plentyplenty.africa von Lydia Aményaglo vorgestellt.

Das kleine Teil eines großen Mosaiks

Die Veranstaltungsreihe nahm am Sonntagmittag seinen Abschluss. Nach 3 Tagen voller Austauschmöglichkeiten, verschiedener Formate zur inhaltlichen Aufbereitung der SDG’s und einigen informativen Keynotes, findet die Diasporakonferenz ein erfolgreiches Ende. Viele Teilnehmende sowie die Organisationspartner VDMO e.V., Engagement Global, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Panta e.V, Soba Foundation und das Eine Welt Netz NRW (um einige zu nennen) schauen auf ein gutes Wochenende zurück und werden sicherlich mit einem gestärkten Bewusstsein in die Zukunft der Gemeinnützigkeit blicken.

Allesamt darf sich der VKII e.V. um Armel Djine das vergangene Wochenende als Erfolg verbuchen. Die Zukunft der afrikanischen Diaspora ist vielversprechend. Die Diasporakonferenz hat gezeigt, dass die eigene Verantwortung afrikanischer Menschen immer mehr wahrgenommen und angenommen wird. Man erkennt sich als Teil einer Gesellschaft mit hohem Potential auf Veränderung an – und dafür war auch dieses Wochenende ein guter Indikator. Denn eins ist klar: Trotz Corona, Bahnstreik und technischer Probleme, lässt sich diese Motivation nicht aufhalten.

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