Länderporträt – Mali

Mali ist ein westafrikansicher Binnenstaat und liegt mit zwei drittel seiner Fläche in der Sahara und der Sahelzone. Die beiden nördlichen Trockenregionen stehen im klaren Gegensatz zur südlichen Savannenregion, die mit ihrem tropisch-feuchtem Klima für ein weitaus “grüneres” Erscheinungsbild sorgen. Im Südwesten des Landes liegt auch Bamako die Hauptstadt von Mali. Die größte Stadt und zugleich Hauptstadt des Landes ist mit ihren 1,8 Millionen Einwohner direkt am Fluss Niger angesiedelt.

Hauptstadt: Bamako
Fläche: 1.240.192 km²
Einwohnerzahl: 20,9 Mio.*
Verkehrssprache: Bambara, Senufo, Maninka
Geschäftssprache: Französisch
Präsident: Assimi Goïta (komissarisch)

*SCHÄTZUNG Für 2020

Unabhängigkeitstag: 20. Juni 1960
weitere interessante Städte: Timbuktu, Sikasso, Gao, Djenne
Sehenswürdigkeiten: Moschee von Djenné, Mali National Park, Hombori Tondo, rote Düne von Koyma

Wirtschaft

Aufgrund der riesigen Fläche der trockenen Wüste hat das Land nur ein relatives geringes Potenzial an fruchtbaren Feldern. Im Vergleich zur großen Gesamtfläche sind nur die südlichen Gebiete für Agrarwirtschaft nutzbar. Im südwestlichen Dreieck bauen viele Bauern etwas an, das sie dann auf dem Markt oder an Straßenständen verkaufen. Auf Malis Staatsgebiet lagern zudem einige Bodenschätze – gefördert wird bisher aber vor allem eins: Gold. Mali ist in Afrika der drittgrößte Goldproduzent nach Südafrika und Ghana.
Mali gehört der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion an. Die Abkürzung dafür lautet UEMOA. Dazu gehören die westafrikanischen Staaten Elfenbeinküste, Senegal, Mali, Togo, Burkina Faso, Benin und Niger. Diese Länder besitzen eine gemeinsame Währung, den CFA-Franc – dem Franc der Afrikanischen Wirtschaftsunion.

Währung: CFA-Franc BCEAO (XOF)
Bruttoinlandsprodukt: 17,6 Mrd. US$*
Wirtschaftswachstum: – 2,0 %*
Inflationsrate: 0,6 %*

*Schätzung für 2020

Aussichtsreiche Branchen

BrancheInformation
BergbauNeben bereits teilweise erschlossenen Gold- und Bauxitvorkommen gibt es viele sehr wertvolle Bodenschätze, die teils noch unberührt oder gar unerschlossen sind. Langfristig bietet sich hier die Chance Projekte aufzuziehen um den nachhaltigen Abbau dieser Bodenschätze für den Aufbau von Industrien zu entwickeln.
LandwirtschaftMali ist einer der größten Baumwollproduzenten Afrikas. Die Regierung versucht, die Landwirtschaft stärker zu diversifizieren. Nur 5 Prozent der für Landwirtschaft geeigneten Flächen werden bislang genutzt, der Anbau ist noch wenig mechanisiert und daher äußerst ausbaufähig.
EnergiewirtschaftTrotz eigener Öl- und Gasvorkommen ist Mali bislang weitgehend von Energieimporten abhängig. Wind- und Solarenergie wurden bereits als dezentrale Lösungen entwickelt. Der weitere Ausbau wird jedoch von einer Stabilisierung des Landes abhängig sein.
Maschinen- und AnlagenbauAngesichts des rapiden Bevölkerungswachstums bietet der Markt für Maschinen und Anlagen zur Weiterverarbeitung von Nahrungs- und sonstigen Konsumgütern langfristig ein Wachstumspotenzial. 
Informationen u.a. via African Business Guide

Interesse geweckt?

Wir hoffen dieser Beitrag dient als Anregungen für Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Zielland Mali. Was ist Ihre Meinung zum wirtschaftlichen Potenzial des Staates? Welche Branchen erscheinen Ihnen vielversprechend? Und wo sehen Sie akuten Handlungsbedarf, um einen Markteintritt zu gewährleisten?

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Für einen Markteintritt oder weitere Informationen stehen Ihnen diese Institutionen zur Seite:
AHK Ghana regionale Koordination
Industrie- und Handelskammer in Mali

Via
Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft
Quelle
African Business Guide - Mali

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